Sommer ’12 in Lohmen

Am 28.7.2012 fuhren wieder mal mehr als 40 Rochen in das Sommerlager des Stammes. Dieses Jahr blieb das Lager national: Es ging in das schöne Elbsandsteingebirge nach Sachsen, genauer gesagt in die Stadt Lohmen.

Nachdem die Hinfahrt mit Schlafen und dem Film „Ich einfach unverbesserlich“ überbrückt werden konnte, kamen wir mittags endlich an unserem sonnigen Zeltplatz an. Für die geübten Pfadis und Rover war das Aufbauen der eigenen Schlafzelte kein Problem mehr, die jüngeren Stufen hatten natürlich tatkräftige Unterstützung ihrer Leiter.

Am nächsten Tag wurden Pläne für die Lagerbauten geschmiedet, sodass unser Platz am Abend um ein Lagertor, eine Sonnenliege, ein überdimensionales Kreuz und einen Pool (!!!) gewachsen war.

Nach diesem anstrengenden Aufbau-Wochenende ging es dann am Montag in das Schwimmbad nach Pirna. Nach ein paar Ansagen, verteilten sich alle Stufen in Windeseile auf der Wasserrutsche, dem Sprungturm, der Sauna oder dem Außenbecken. Während die Teilnehmer sich im Wasser austobten, hatte die Leiterrunde die Wasser-Massage-Liegen im Außenbecken für sich entdeckt.

Auch am nächsten Tag hat man unsere Rochen nur ganz kurz auf unserem Zeltplatz angefunden, denn Dienstag ging es für alle zur Bastei und ins Elbsandsteingebirge. Auch wenn uns so mancher nicht glauben wollte, dass das Gebirge natürlichen Ursprunges sei, waren alle von der Landschaft und der Aussicht begeistert. Manche sogar so sehr, dass sie auf die Rückfahrt mit dem Bus verzichteten und den Weg zum Platz lieber zu Fuß antraten.

An den folgenden Tagen wurde nicht nur die Stadt Prag von unseren Rovern unsicher gemacht, während die Pfadis zusammen mit den Wös und Juffis (noch einmal) schwimmen gegangen sind, sondern auch die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Von einer Stadtrally geführt, lernten die Teilnehmer nicht nur die Dresdener Innenstadt kennen, sondern auch ein bisschen zur Geschichte Dresdens. Getreu dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ hatten alle nach der Rally noch die Möglichkeit die Shopping-Möglichkeiten Dresdens auszunutzen. Nicht wenige von uns fand man dabei vor allem in dem großen Globetrotter-Store oder an unterschiedlichen Eisdielen 😉

Das Bergfest bot auch dieses Jahr wieder ein kulinarisches Highlight: Hamburger und Kartoffel-Ecken, gefolgt von Eis mit einer Variation von Saucen.
So gestärkt, war auch das Abend-Quiz für alle kein Problem. Beim „Quizrücken“ wurde nicht nur pfadfinderisches Wissen abgefragt, sondern auch Allgemeinwissen, Mathe, VIP-News und Lagertratsch.

Am Sonntag ging es dann für alle Stufen auf den Hike: Fünf mehr oder weniger große Gruppen machten sich morgens um 9 Uhr auf den Weg.
Der Hike war für alle Stufen wieder ein Erlebnis. Nachdem man den ganzen Tag eine lange Strecke als Gruppe (was manchmal gar nicht so einfach ist) zurückgelegt hat, waren alle froh, wenn sie abends bei einem Bauern, auf einer Wiese oder sogar in einem Gemeindezentrum übernachten konnten. Nur die Wölflinge hatten am zweiten Tag Pech,  weil alle  Bauern sie auf den Pfadfinderzeltplatz nach Lohmen verwiesen. So ging der Hike für die Wös schon nach 2 Tagen zu Ende, was jedoch nicht bedeutet, dass die beiden Tage keinen Spaß gemacht haben 😉

Erschöpft vom Hike konnten alle erst mal am folgenden Tag chillen, bevor es am nächsten Tag zum Badesee ging. Dort konnte man nicht nur schwimmen gehen, sondern auch auf 3 Beachvolleyball-Anlagen sein Können unter Beweis stellen. Das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch neue Nachwuchstalente für die Volleyballmannschaft des Stammes für das nächste Turnier hervor gebracht.

Am Freitag wurde nach mehreren Runden Fußball, Ultimate Frisbee und Wasserbombenvolleyball leider schon mit dem Abbau begonnen.
Nachdem pünktlich um Mitternacht noch lautstark mehrere Geburtstagslieder für Marie gesungen worden sind, schliefen alle relativ schnell in der großen Jurte ein.

Als am Samstag der Rest abgebaut worden war (natürlich hatte es in der Nacht geregnet…) fuhr uns der Reisebus nicht nur wieder Richtung Haverkamp, sondern machte auf dem Rückweg auch noch einen Zwischenstopp bei Burger King. Nachdem wir die Küche mit einer Bestellung von mehr als 70 Burgern an ihre Leistungsgrenze gebracht haben, freuten sich alle Rochen über die Frischen Burger.

 

Wie nach jedem Sommerlager steht fest: 2 Wochen SoLa sind eindeutig zu kurz 😉