Rover Sommerlager 2015

In diesem Jahr gab es seit Jahren zum ersten Mal wieder zwei Sommerläger, in denen die Pfadfinder vom Stamm Rochus Spiecker vertreten waren. Während die einen in das Stammeslager nach Zellhof fuhren,hieß es für 16 Rover und 2 Leiter: ,,Auf geht’s nach Slowenien!“ Mit insgesamt knapp 70 Teilnehmern fand dort das Sommerlager der Bezirke Gelsenkirchen und Duisburg statt. In bester Rovermanier wurden die ersten Tage mit weniger Programm und stattdessen mit ausgedehnten Badesessions am nahe gelegenen See Bohijska Jezero verbracht. Da die Rover das Lager und vor allem das Programm selber vorbereitet hatten, änderte sich auch in den darauf folgenden Tage nur wenig. Langeweile kam dank spontaner Volleyball-Schlachten und dem Kennenlernen vieler neuer Gesichter trotzdem nicht auf. Neue Kontakte konnte man vor allem an den langen Lagerfeuerabenden schließen, die dank der späten Morgenrunden um 10 Uhr auch oft bis zu den ersten Sonnenstrahlen gingen.
Ein Highlight für die beiden Rovergruppen unseres Stammes war der Hike: In den Bergen Sloweniens konnten wunderschöne Touren von Berghütte zu Berghütte gemacht werden, die auch an vielen Schwimmstellen vorbeiführten. Während die anderen Gruppen sich noch darüber wunderten, dass unsere Rover die Hike-Touren bereits ohne Leiter bestreiten konnten, erkundeten die Rover bereits die Landschaft in Slowenien.
Die Woche nach dem Hike wurde programmtechnisch von unterschiedlichen Rovergruppen vorbereitet. So konnten sich die einzelnen Kochgruppen, die immer aus mehreren Stämmen bestanden in vielen sportlichen und mindestens genauso vielen absurden Wettkämpfen miteinander messen. Neben Volleyball und Speedminton fanden auch Purzelbaum- und Zwiebel-Wettess-Challenges statt. Als uns am Ende des Lagers einen ganzen Tag der Regen heimsuchte, entschlossen sich unsere Rover ganz schnell, das nahegelegene Spaßbad zu besuchen. Kurz bevor wir losgehen wollten, haben sich auch die Leiter und Rover vom Stamm Roncalli begeistert dem Programm angeschlossen. So fand man die Rover von Rochus Spiecker und Roncalli an dem Tag anstelle in Schlammpfützen auf dem Lagerplatz im warmen Whirlpool und auf der Wasserrutsche wieder.
Nach 2 Wochen Bezirkslager lässt sich festhalten, dass alle Rochen viel Spaß hatten und sich viele Freundschaften und auch die ein oder andere Beziehung zu anderen Stämmen entwickelt haben.