Pfingstlager 2013 in Dinklage

„Rettet die Kollerwiese!!!“, dies war das Motto des Pfilas 2013 im Oldenburger-Münsterland.

Wie gewohnt, ging es für die Vortour am Mittwochnachmittag vor dem Pfingstlager los! Dort angekommen, wurden bis spät abends die ersten Schlaf- und Materialzelte aufgebaut und natürlich auch der Grill angefeuert.
Nach einem „open air“-Frühstück bei Sonnenschein, verging auch der Donnerstag, an dem unsere 3 Lagerköche zu der Vortour dazustoßen, sehr schnell. Nachdem alle Zelte aufgebaut waren, konnte es an die Kleinigkeiten gehen…
Aufräumen, Spül- und Eindeckdienste verteilen und alles „hübsch machen“ 😉
An diesem Abend konnten die Helfer den letzten Abend ohne Kinder in einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Freitag wurde ausgeschlafen und das Kochteam ging für die knapp 85 Lagerleute, die es ab späten Nachmittag werden sollten, einkaufen. Der Bäcker machte einen großen Wochenendumsatz, war dies aber durch immer wieder angereiste Pfadfingergruppen im Ort gewohnt.
Nachdem alles zu guter Letzt aufgeräumt und die Würstchen für die „weltbeste Lagercurrywurst wo gibt“ vorbereitet waren, kamen sie auch schon alle- der Bus fuhr an den Platz heran und schon brach das Chaos aus, das kontrollierte Chaos wohlgemerkt:
Kinder schnell den Zelten zuordnen, Platzregeln verkünden und fürs Abendessen fertig machen.
Nachdem alle vom leckaaaa 🙂 Essen gut gesättigt waren und der Spüldienst seine Arbeit getätigt hatte, konnte zum dem gemütlichen Lagerfeuerabend mit Gitarren-Musik, einem erneuten Herzlich Willkommen und dem Abendimpuls übergegangen werden. So verging der erste gemeinsame Lagerabend schnell…

9.00 Uhr Samstagmorgen: Moooooooorgenrunde!
Ein Spiel, wie immer zum Wachwerden, und ein Gebet für den guten Start in den Tag, danach ging es ins Gerüstzelt zum Frühstücken.
Doch was war dann los? Ein Zeitungsbote brachte die „Haverkämper Post“ mit der Schlagzeile, dass ein Herr Moneysack und Ehegattin die Kollerwiese aufgekauft hätten, um dort ein Luxushochhaus hochzuziehen!
Das Ganovenpaar tauchte auf und sprach lauthals über ihre Ideen: Whirlpools, Saunen, Garagen für ihre Luxuswagen, Pokertische… all dies sollte dort Platz finden!?!
Loftvermietung an Interessierte Käufer und, und, und…
Genauso schnell wie beide Umweltschänder aufgetaucht waren, verschwanden sie auch wieder und eines wurde klar: Die beiden müssten aufgehalten werden!!!
Hier kamen die Rochen ins Spiel- von nun an wurden in Spielen, durch Geschick und Cleverness Gelder eingetrieben, damit die haverkämper Rochen die Kollerwiese zurückkaufen konnten!

Trotz Regenschauern am Samstag wurden fleißig auf einer Stafette in der Dinklager Innenstadt in Kleingruppen die verschiedensten Aufgaben gelöst und Straßen aufgekauft, um mit dessen Miete Geld einzunehmen. In Duellen gegen Ganoven oder beim Feilschen um Geld hielten alle Teilnehmer tapfer bis zum Abendessen durch und waren gar nicht mal so unfleißig!
Ein weiterer Abend im Pfingstlager ging vorüber, nach dem die Stadtrallygruppen gegeneinander und vor allem gegen die Leiterrunde im Spiel „Wer wagt, gewinnt“ die verschiedensten Aufgaben, ob Wissensfragen oder Mutproben, lösen mussten.

Nach einem regenfreien Morgen benötigten am Sonntagvormittag einzelne Händler und Geschäftsleute aus dem Haverkamp die Hilfe der starken Rochen.
Sie mussten beim Verkauf oder bei der Produktion helfen und waren u.a. in der Gärtnerei, dem Juwelier oder bei einem Künstler als Helfer eingesetzt. Parallel hierzu wurde der Gottesdienst mit dem extra angereisten ehemaligen Stammeskuraten und der aktuellen Kuratin vorbereitet, welcher unter freiem Himmel mit kurzzeitigem Sonnenbesuch gefeiert werden konnte. Das wie immer grandios leckere Abendessen wurde vorbereitet und alle waren zufrieden.
Abends am Lagerfeuer wurde das von Samstag und Sonntag eingenommene Geld, die Rochusdollar, gezählt und dem wieder aufgetauchten Ganovenpaar Moneysack konnte die Kollerwiese, zwar mit Murren und Knurren der Bösen, wieder abgekauft werden.
Einem schönen und ruhigen Lagerfeuerabend stand nichts mehr im Wege.
Die Errungenschaft der Kollerwiese wurde mit viel Gesang und Stockbrot am Feuer gefeiert.

Nach Verhindern des Luxusbaus auf der Kollerwiese und einem erfolgreich schnellem Abbau des Lagers bei Sonnenschein (!) am Montagvormittag, konnten die Rochen wie geplant erfolgreich ihren Heimweg antreten.
Die Leiterrunde war auch schnell mit dem Auspacken der Autos und dem Einräumen des Materials fertig, sodass alle Pfingstlagerteilnehmer und Durchführer auch wirklich am späten Montagabend in ihre Betten fallen konnten.

Ein schönes Pfingstlager war wieder einmal beendet und die Leiterrunde freut sich auf das nächste gemeinsame Lager mit euch!